FB Erwachsene mit Behinderung

Lebensqualität und Integration

Der Fachbereich Erwachsene Menschen mit Behinderung von CURAVIVA Schweiz setzt sich ein für die Lebensqualität von Menschen mit Behinderung in Institutionen.

Der Fachbereich Erwachsene Menschen mit Behinderung engagiert sich politisch, um die optimalsten gesetzlichen und finanziellen Rahmenbedingungen für sein Anliegen zu erreichen. Zu diesem Zweck sind Experten präsent in nationalen Gremien und Kommissionen.

Um die Alltagsprozesse in Betreuungseinrichtungen zu verbessern und ein bestmögliches Verhältnis zwischen Aufwand und Nutzen für Bewohnerschaft und Mitarbeitende zu erreichen, entwickelt der Fachbereich kontinuierlich betriebswirtschaftliche Hilfsmittel für Institutionen.

Fortschritte in Medizin und Technologie haben auch Auswirkungen auf die Betreuung von Menschen mit Behinderung. Der Fachbereich Erwachsene Menschen mit Behinderung verfolgt die Entwicklungen und erarbeitet gemeinsam mit Fachleuten aus der Praxis und Forschung zukunftsorientierte Lösungen.

Sozialpolitisch aktiv

Besonders in wirtschaftlich schwierigen Zeiten sind die Interessenvertreter aus Sozial- und Gesundheitswesen gefordert, um für behinderte und kranke Menschen die notwendige Unterstützung sichern zu können. Dazu braucht es leistungsfähige Sozialversicherungen, beispielsweise die IV. 

Ein weiterer Aufgabenschwerpunkt bildet die neue Aufgabenteilung zwischen Bund und Kantonen NFA, die am 1. Januar 2008 in Kraft getreten ist. Im Rahmen dieser Föderalismusreform, übernehmen die Kantone die volle Verantwortung für den Betrieb von Heimen und Institutionen. Um das nötige Leistungsangebot qualitativ sowie quantitativ und fair verteilt aufrechterhalten zu können, müssen die Kantone, die Institutionen und die Branchenverbände regional und national eng zusammenarbeiten. Denn erstens sind nur ganz wenige grosse Kantone im Stande, ein vollständiges und bedarfsgerechtes Leistungsangebot bereitzustellen, und zweitens braucht es die intensive landesweite Kooperation der Kantone und Verbände, damit auch für behinderte Menschen die gesetzlich verbriefte Niederlassungsfreiheit erhalten bleibt.

Deshalb entwickelt der Fachbereich Erwachsene Menschen mit Behinderung in Kooperation mit den Partnerverbänden, allen voran INSOS, landesweite Konzepte und Arbeitsinstrumente für die Qualitätsförderung, Leistungserfassung und Finanzierungssysteme.

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