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Impulsworkshops

Aktuelle Impulsworkshops

Die Impulsworkshops von CURAVIVA Weiterbildung haben zum Ziel, Ihnen Inputs zu verschiedenen Themen Ihres Arbeitsalltags zu vermitteln. Ausgewiesene Fachreferent/innen halten ein kurzes Referat, danach entsteht Raum für Diskussion und Austausch. Die Veranstaltung klingt danach mit einem kleinen Apero aus.

«Daheim im Heim - im Heim daheim»: Was macht ein Heim zum Daheim?

«Ein Leben lang hat Joseph Bitzi auf dem Hof der Mugglis gearbeitet, zuerst beim Vater Muggli, danach beim Sohn. Eine Wahl hatte er nie. Auch nicht, als der Jungbauer beschloss, ihn ins Heim zu bringen. Doch Bitzi hält nichts von einem ruhigen Lebensabend. Er hat eine Vision und einen Plan: Das Heim soll ein Daheim werden für die Menschen, die hier leben, hier soll ein Ort entstehen, der den Bewohnerinnen und Bewohnern vertraut ist.»
(Auszug aus «Immer heim» von André Winter)

Was macht es denn aus, dass sich ein Mensch im Heim daheim fühlt? Diesen Gedanken wollen wir in unserem nächsten Impulsworkshop nachgehen und austauschen.

Datum/Zeit: Dienstag, 30. Oktober 2018, 17.30 bis ca. 20 Uhr (inkl. Apero)
Zielgruppe: Mitarbeitende aller Bereiche
Ort: Luzern

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Veranstaltungsreihe «Herausfordernde Verhaltensweisen von Menschen mit Behinderung»

Ich weiss nicht mehr weiter – verstehende Zugänge zu herausfordernden Verhaltensweisen eröffnen
Sie sind in ihrem Arbeitsalltag mit schwierigen Situationen konfrontiert. Manchmal wissen Sie nicht, wie Sie auf der Wohngruppe oder im Werkstatt-/Atelierbereich auf Verhaltensweisen einzelner Menschen mit Behinderung reagieren sollen. Das erleben Sie als sehr belastend und wünschen sich dringend eine Veränderung. Dieser Prozess kann beginnen, indem Sie sich systematisch in die betroffene Person hineinversetzen, die herausfordernde Situation aus ihrer Perspektive zu betrachten versuchen.

Im Workshop gehen wir mit Input und Diskussion unter anderem folgenden Fragen nach:

  • Wie lässt sich herausforderndes Verhalten verstehen, um handlungsfähig zu werden oder zu bleiben?
  • Welche zusätzlichen Zugänge eröffnen sich mithilfe der Syndromanalyse?
  • Welche Vorteile bietet eine systematische Herangehensweise?

Datum/Zeit: Mittwoch, 28. November 2018, 17.30 bis 19.30 Uhr (anschliessend Apero)
Ort: Luzern

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Herausforderndes Verhalten unter dem Fokus UN-BRK
Schafft die UN-BRK Herausforderung, Chance oder Dilemma für Dienstleistungsinstitutionen in der Begleitung von Menschen mit herausfordernden Verhaltensweisen? Mit der Ratifizierung der UNO-Behindertenrechtskonvention 2014 steigerte sich die Erwartung an das Wachstum der inklusiven und barrierefreien Gesellschaft in der Schweiz. Neben den Massnahmen, für die der Schweizer Staat verantwortlich ist, fordert die UN-BRK aber auch alle Anbieter von Dienstleistungen im Sozialbereich heraus, sich neu zu reflektieren.

Übergeordnete Ziele wie Selbstbestimmung und Inklusion für alle Menschen mit Behinderung, stellen viele Institutionen vor unterschiedliche Herausforderungen. Die Umsetzung vieler Artikel der UN-BRK ist mit einer grundsätzlichen Zustimmung nicht erfolgt.

Insbesondere in der Begleitung von Personen, die herausfordernde Verhaltensweisen zeigen und von kognitiven Behinderungen betroffen sind, fordert die Umsetzung der UN-BRK neue Ideen, Impulse und Angebote. Dafür braucht es mehr als beispielsweise eine Wohnung mitten im Quartier oder andere scheinbar «einfache» Lösungen.

Im Workshop gehen wir mit Input und Diskussion unter anderem folgenden Fragen nach:

  • Welche Ideen und Konzepte können die Umsetzung der UN-BRK für diese Personengruppe unterstützen und vorantreiben?
  • Wie können wir mit der UN-BRK eine Steigerung der Lebensqualität erreichen?

Datum/Zeit: Mittwoch, 30. Januar 2019, 17.30 bis 19.30 Uhr (anschliessend Apero)
Ort: Luzern

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Herausforderndes Verhalten unter dem Fokus Lebensqualität
Ist Lebensqualität als Zielperspektive im betreuerischen Alltag für Menschen mit herausfordernden Verhaltensweisen ein ernstzunehmendes agogisches Konzept? In der professionellen Begleitung und Betreuung von Menschen treffen Fachpersonen oft weitreichende Entscheidungen, deren Konsequenzen massgebliche Auswirkungen auf die Lebensqualität der betroffenen Menschen haben. Insbesondere dann, wenn es um den Umgang mit selbst- oder fremdverletzendem Verhalten geht.

Zudem fordern Aufsichtsbehörden und Qualitätslabel prüfbare Entwicklungsziele, Fortschritte und «Verbesserungen», oftmals ohne Lebensqualität als Begriff einzubringen. Die wissenschaftlich fundierte Lebensqualitätskonzeption von CURAVIVA ermöglicht Orientierung und Hilfestellung in der Planung agogischer Leistungen, ohne den notwendigen Schutz der betroffenen Personen zu vernachlässigen.

Im Workshop gehen wir mit Input und Diskussion unter anderem folgenden Fragen nach:

  • Wie lässt sich das Konzept in der Praxis umsetzen?
  • Welche Folgen hat der Einsatz der Lebensqualitätskonzeption im Leben der betroffenen Personen und der Institution?
  • Wie gestaltet sich der Einsatz der Lebensqualitätskonzeption mit anderen Konzepten?

Datum/Zeit: Mittwoch, 27. März 2019, 17.30 bis 19.30 Uhr (anschliessend Apero)
Ort: Luzern

>>Detailinformationen und Anmeldung


 

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